Peter Puklus

bis 05.03.2016
Mi-Fr 13–18 Uhr, Sa 12–16 Uhr u.n.Vereinbarung

Anatomy of an Image, 2015, mixed media, 198 x 126 x 119 cm (mehr)

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PETER PUKLUS New Works

„Tools are there to serve your ideas. I want to use the most perfect tool to express what I want to say, and if it’s dancing I will dance.“ Peter Puklus

Peter Puklus (geb. 1980 in Kolozsvár) lebt und arbeitet in Budapest, Ungarn. Er studierte an der Moholy-Nagy Universität für Kunst und Design (MOME) in Budapest und New Media Design an der École National Supérieur de Création Industrielle (ENSCI) in Paris. Zur Zeit schließt er seine Promotion (Doctor of Liberal Arts, Studies in Photography) an der MOME in Budapest ab.

2012 veröffentlichte er zwei Künstlerbücher, ‘One and a half meter‘ im Kehrer Verlag, Heidelberg und ‘Handbook to the Stars‘ bei Stokovec, Banská Stiavnica. Beide Bücher waren sehr gefragt und sind vergriffen. Das dritte Buch ‘The Epic Love Story of a Warrior‘ erscheint 2016 bei Self Publish, Be Happy, in London.

Der fotografische Blick manifestiert sich in allen Arbeiten von Peter Puklus. Allerdings hat er seit neuestem begonnen, das Feld seiner Forschungen zu erweitern. Es interessiert ihn zunehmend auch im Ausstellungskontext das Zustandekommen von fotografischen Motiven zu thematisieren, zu dokumentieren und mit Artefakten zu demonstrieren. Seine aktuelle Ausstellung in der Galerie Conrads umfasst Fotografien, Objekte und Skulpturen und andere Medien, die in einen Dialog miteinander treten. Ganz gleich ob im Ausstellungsraum oder in Buchform, „storytelling has a substanial role“ (PP).

Ausgangspunkt sind oft banale Objekte und Situationen des Alltags, die ihre eigentliche Funktion im Prozess der Visualisierung transzendieren und so neue Bedeutung erlangen. Denn Peter Puklus arrangiert Gegenstände immer wieder neu, setzt sie in Beziehung und fügt eigene Assoziationen hinzu. Seine Bildserien sind Studien, Skizzenbuch und Erkenntnisreise zugleich, die formale Grenzen sprengen und den fotografischen Raum radikal erweitern. Sie folgen einem ganz eigenen Rhythmus und Muster – befreit von jeglicher Konvention, Chronologie oder logischer Abfolge.

C/O Berlin zeigt zeitgleich bis zum 24. April 2016 Peter Puklus „Unsafe to dance“


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